AKTIVOLI-Freiwilligenbörse 2015 – wieder erfolgreich für die AWO

2. Februar 2015

AKTIVOLI 2015Frei nach dem Motto „Steht jedem gut – 1 Freiwilligenjob von 1.000“ lud die 16. AKTIVOLI-Freiwilligenbörse zum großen Infotag rund ums Ehrenamt in die Handelskammer Hamburg ein. Mit dabei die vielfältigen Angebote der AWO Hamburg.

Etwa 30 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen des Landesverbandes, der Seniorentreffs, der AWO Aktiv in Hamburg, von Starthilfe-Schülercoaching, dem Jugendwerk, der Aktion Augen auf sowie der Freiwilligenagenturen in Wandsbek und Altona haben etliche Beratungsgespräche geführt. Sabine Scharp-Hilcken, Stadtteilkoordinatorin der Aktion Augen auf in Eimsbüttel war begeistert: „Wir freuen uns sehr über die vielen interessanten Gespräche. Wir haben bereits 18 konkrete Interessentinnen und Interessenten für unseren Besuchsdienst in allen fünf Stadtteilen. Davon profitiert auch unser neuer Standort in Steilshoop. Zusätzlich haben wir rund 30 Gespräche mit noch Unentschlossenen geführt und hoffen sehr, dass sich davon auch noch einige melden.“

Die potentiellen neuen Ehrenamtlichen erhalten zeitnah eine Einladung zu einer internen Infoveranstaltung in den einzelnen Stadtteilen.

Knapp 160 gemeinnützige Organisationen präsentierten sich den rund 4.000 Besucherinnen und Besuchern, um freiwillige Helfer/innen zu werben. Die Auswahl war groß: Gut 1.000 Freiwilligenjobs waren auf der Börse zu vergeben – von Schülerpatenschaften über die Betreuung bedürftiger Menschen bis hin zur Mitarbeit in Senioren- und Bildungsprojekten.

Alle Besucher/innen erwartete neben den Infoständen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Kurz vor den Bürgerschaftswahlen trafen auf der AKTIVOLI-Börse die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Bürgerschaftsparteien zusammen und diskutierten mit Vertretern des AKTIVOLI Landesnetzwerkes über das Thema „Perspektiven für das freiwillige Engagement in Hamburg“. Ebenfalls dabei war Sozialsenator Detlef Scheele, der wieder die Schirmherrschaft für die Börse übernommen hatte. Alle Parteien sprachen sich dafür aus, das Bürgerschaftliche Engagement weiter unterstützen zu wollen.
Zum Rahmenprogramm gehörten zudem Vorträge und Workshop, in denen Experten Grundwissen zum ehrenamtlichen Engagement vermittelten und praktische Tipps gaben. Ein offenes Ohr bei allen Fragen hatten auch die Mitarbeiter/innen der Hamburger Freiwilligenagenturen, die noch unschlüssigen Besucherinnen und Besuchern eine individuelle Beratung anboten.

Veranstaltet wurde die Börse von der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e.V. (AGFW), dem Zusammenschluss der Hamburger Wohlfahrtsverbände, und dem AKTIVOLI-Netzwerk, einem Verbund von gemeinnützigen Organisationen aus ganz Hamburg. Dazu gehören: Arbeiterwohlfahrt Landesverband Hamburg, Caritasverband für Hamburg, Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk Hamburg, Jüdische Gemeinde in Hamburg.

Die Arbeitsgemeinschaft fördert die Abstimmung und Koordination gemeinsamer Positionen, übernimmt die Außenvertretung dieser Positionen, unterstützt den Erfahrungsaustausch und führt gemeinsame Veranstaltungen durch (z.B. die AKTIVOLI-Freiwilligenbörse).

Die AKTIVOLI-Freiwilligenbörse Hamburg ist Teil des Netzwerks „EhrenamtMessen Norddeutschland“, einem Kooperationsverbund der Ehrenamts-Messen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Mitglieder sind die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg e.V./AKTIVOLI-Netzwerk Hamburg, das EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein, die Freiwilligen-Agentur Bremen und das Deutsche Rote Kreuz, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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